Alle Kassen

Die Senioren Residenz Alpenland ist Vertragspartner aller Kassen.

Pflegeberatung

Die SRA hat Ihr Team für Sie erweitert. Ab sofort können wir Ihnen auch Pflegeberatungseinsätze nach § 45 SGB XI anbieten. ...mehr

Geprüfte Qualität

Das TÜV-Siegel: Geprüfte Qualität

Wir pflegen nach geprüftem PQsG Standard.

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Betreuungsgrundsätze & Leitbild

Die Senioren Residenz Alpenland soll für die Bewohner ein "Zuhause” sein, in dem sie leben und wohnen, und nicht nur untergebracht sind und therapiert werden. Hierzu sind die Angehörigen und Ärzte unsere Partner in der Sorge um das Wohlergehen unserer Bewohner. Die Dienstplangestaltung soll eine bewohner- und gruppenspezifische Pflege ermöglichen.

Die Pflege wird nach anerkannten Pflegestandards ausgerichtet. Diese Modelle geben uns Leitlinien für pflegerische Hilfestellungen in der jeweiligen Pflegesituation. Die Erforderlichkeit und Wirkungsweisen bestimmter pflegerischen Maßnahmen sind dadurch ableitbar, evaluierbar und für alle Mitarbeiter qualifiziert anwendbar.

Wir nehmen aktuellste Fort - und Weiterbildungsangebote wahr und lassen Erkenntnisse moderner Pflegeforschung in unsere praktische Arbeit mit einfließen.

Wir wollen nicht über den alten Menschen hinweg pflegen. Wir bemühen uns um eine Stabilisierung oder Besserung seines Befindens und setzen unsere gesamte Kraft für die Steigerung der Befindlichkeit ein, denn nur so können wir dem Leben des alten Menschen nicht ausschließlich mehr Jahre hinzufügen, sondern den gewonnen Jahren auch mehr Leben schenken.

Das “zu Hause sein” soll in einer menschlichen, liebevollen Umgebung in Frieden und Harmonie stattfinden. Es soll eine einfühlsame auf Biografie und Ressourcen aufbauende, zwanglose Betreuung stattfinden, wobei das selbständige Handeln, individuell geronto-psychiatrisch unterstützt wird.

Die Bewohner werden fördernd aber nicht überfordernd gepflegt und betreut.

Wir orientieren uns ausschließlich an den neusten Erkenntnissen der Betreuung dementer alter Menschen.

Die Einbindung von Angehörigen, Freunden, Betreuern und Ärzten ist erwünschenswert und wird so weit wie möglich in die Tagesabläufe mit einbezogen.

Betreuungsziele

Ziel ist, Vereinsamung Apathie, Depression und Immobilität zu vermeiden bzw. eine bestehende Pflegebedürftigkeit zu mindern.

Ziel ist, ganzheitliche und menschenwürdige, aber individuell dem mobilen Dementen angepasste Pflege und Betreuung zu leisten.

Ziel ist, eine Tagesstruktuierung, die das Gefühl der Bestätigung/ Anerkennung, bzw. Steigerung des Selbstwertgefühles und somit auch das Wohlbefinden vermittelt.

Betroffene

Unser Klientel sind alte kranke Menschen mit mehr oder minderschweren hirnorganischen Abbau und den damit verbundenen Folgeerscheinungen Angst, Unruhe, Bewegungsdrang, Aggressivität, Wahnvorstellungen, Depressionkonzentration, Gedächtnisstörungen, Gefühlslabilität, eingeschränkte Konzentration und Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, ungerechtfertigte Beschuldigungen.

Sie bedürfen einer speziellen Pflege und Betreuung mit kompetenten Mitarbeitern und geronto-psychiatrischer Fachbegleitung.

Betreuungsmodell

  • Unser Pflegekonzept orientiert sich an den AEDL`s der Pflegprofessorin Monika Krohwinkel.
  • Mit Hilfe der AEDL`s ermitteln wir sowohl die gesunden als auch die krankheitsbedingten Anteile der Bewohner, die im gesamten Pflegeprozess zu berücksichtigen sind.
  • Ansatz ist das Einfühlen in die Welt der desorientierten Menschen (Validation)
  • Validation heißt: folgen in die innere Welt von dementen alten Menschen, diese innere Welt zu akzeptieren, benennen und bestätigen.
  • Die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten werden dabei besonders gewertet, da sie das Selbstwertgefühl des pflegebedürftigen Menschen aufrecht erhalten
  • Demente Menschen haben genauso viele und differenzierte Gefühle wie jeder andere auch, und sie wollen diese gern äußern und mit anderen teilen.
  • Uns ist es wichtig über die Lebensgeschichte informiert zu sein. Nicht aus Neugierde oder um die alten Menschen zu analysieren, sondern um den Dementen besser zu verstehen; um ihn in seine innere Welt besser folgen zu können.
  • Unsere Pflege ist bewohner- und gruppenspezifisch ausgerichtet

Pflegemodell nach Monika Krohwinkel AEDL's

  • Kommunizieren: bedeutet Signale zu senden und empfangen
  • Sich bewegen: Leben ist Bewegung
  • Vitale Funktionen:Beobachtung und Wahrnehmung
  • Sich pflegen: nur wer sich selbst mit Sorgfalt pflegt, wird auch andere mit Sorgfalt pflegen können.
  • Essen und trinken: Essenswünsche und Essverhalten im Alter sind jahrelang geprägt.
  • Ausscheiden: sämtliche pflegerische Maßnahmen bei Inkontinenz bedeuten ein Eindringen in dieIntimsphäre des Menschen.
  • Sich kleiden: Grundrechte auf Wahlfreiheit und Selbstverwirklichung
  • Ruhen und schlafen: sind elementare Bedürfnisse des Menschen
  • Sich beschäftigen: sich selbst zu beschäftigen als elementares Bedürfnis alter Menschen
  • Sich als Mann/Frau fühlen: pflegerische Nähe kann auch bedrängende Situationen schaffen
  • Für eine sichere Umgebung sorgen: ein elementares Bedürfnis alter Menschen ist es, sich in ihrem Lebensbereich sicher zu fühlen
  • Soziale Bereiche des Lebens sichern: zur Lebensqualität gehört das eingebunden sein in ein Netz von Beziehungen
  • Mit existenziellen Erfahrungen des Lebes umgehen: Erfahrungen macht jeder einzelne Mensch für sich
  • Sterben und Tod: Ängste über Krankheit, Sterben und Tod abbauen helfen

Betreuungsorganisation

Unsere Einrichtung verfügt über keinen beschützenden Bereich, deswegen sind unsere dementen Bewohner integrativ untergebracht.
Für die Betreuung von an Demenz erkrankten, gibt es spezielle Angebote, die biographisch ausgerichtet sind.

Betreuungsangebote

  • Neues ausprobieren, Bewährtes fortführen, Nichtbewährtes einstellen
  • Fördern aber nicht überfordern
  • Gymnastik mit Bewegung kommen dem erhöhten Bewegungsdrang der dementen Bewohner entgegen und bietet gleichzeitig eine gute Sturzprophylaxe
  • Angebote wie: Feste feiern - Bilderreisen + Vergangenheitsreisen mit Biographiebezug - Singen - Zehn-Minuten-Aktivierung - Validation - Gedächtnistraining (siehe Beschäftigungsplan)

Betreuungsplanung

Betreuungsangebote werden geplant, jedem zugänglich gemacht und regelmäßig angeboten → siehe Beschäftigungsplan und Therapie-Plan 2009
Feste werden rechtzeitig bekannt gegeben, damit auch Angehörige und Freunde daran teilnehmen können.

Spezielle Betreuungsgrundsätze

  • Auf Biographie und Ressourcen aufbauende, zwanglose Betreuung
  • Bestimmte auftretende Symptome erfordern es, Umwelt- / Lebensgestaltung und Betreuung gezielt darauf auszurichten (Einzelbetreuung)

Betreuungsstandards

  • Die Pflege wird nach anerkannten Pflegestandards ausgerichtet.
  • Standards, die bereits vorhanden sind, werden ständig weiterentwickelt.
  • Regelmäßige Fortbildungen werden angeboten und wahrgenommen
  • Engagierte Leitung und Personal orientieren sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner
    Mithilfe von Ärzten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und geronto-psychiatrischer Fachkraft

Raumprogramm/Ausstattung

Zur Verfügung stehen:

  • ein großer Gruppenraum, der immer jahreszeitlich gestaltet ist
  • Zwei Terrassen, die im Sommer gerne benützt werden
  • Wohnungen mit vertrauten Möbeln und Gegenständen (Bilder etc)

Auf Wunsch auch Milieugestaltung

Schutzmaßnahmen

  • Jeder Bewohner hat einen Notruf
  • Dementen Personen steht innerhalb der Häuser und großzügiger Grünfläch, viel Raum zur Verfügung
  • An Demenz erkrankten Personen wird eine dementengerechte Tagesstruktuierung geboten

Zugegensein und Mitwirken des Pflegepersonals bei diesen Gruppenaktivitäten stellt einen zusätzlichen Schutz und Sicherheitsfaktor dar

Personal

  • Pflegekräfte denken und handeln professionell
  • Sie betreuen qualifiziert, liebevoll und fachgerecht
  • Fort- und Weiterbildung werden angeboten und angenommen
  • Unterstützung finden sie bei Therapeuten und einer geronto-psychiatrischen Fachkraft

Angebote bringen eine spürbare Entlastung der Mitarbeiter und tragen zur Bewohnerzufriedenheit bei.

Teamarbeit

  • Die Betreuung der an Demenz erkrankten Personen werden so weit möglich immer von den gleichen Mitarbeitern übernommen
  • Die Angebote sind mit dem Team abgesprochen, und sind auf den Tagesablauf abgestimmt.

Auf eine Erhaltung der Selbständigkeit wird geachtet “ eine “Überversorgung” vermieden

Kooperationen

Leitung und Mitarbeiter kennen alle Bewohner und können flexibel eingesetzt werden Die Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten ist gewährleistet.

Angehörigenarbeit/Arbeit mit Betreuern

  • Die biographischen Informationen werden vor dem Einzug ins Heim eingeholt.
  • Werden später erweitert, und von der geronto-psychiatrischen Fachkraft benützt, um den alten Menschen besser verstehen zu können
  • Den Angehörigen ist versichert, dass mit den anvertrauten biographischen Daten sorgsam und vertraulich umgegangen wird.
  • Die Stationsabläufe werden mit den Angehörigen besprochen
  • Mithilfe bei Festen und sonstigen Angeboten wird angeboten und ist auch ist auch erwünscht
  • Klare Absprachen bei kritischen Phasen werden getroffen und auch gelebt

Ein kompetenter Ansprechpartner steht immer für Fragen zur Verfügung

Qualitätsmanagement

Qualitätssicherung bedeutet Qualitätsverbesserung auf der Grundlage von Qualitätsbeurteilung. Sie umfasst systematische Verfahren, mit denen Qualitätsmängel festgestellt und behoben werden können. Die geeignetste Maßnahme hierzu ist die Pflegevisite. Die gesamte Leistung wird individuell auf den Bewohner abgestimmt und geplant.
Leistungen werden erbracht durch:

  • eine engagiert Leitung die bemüht ist das Heim zu verbessern
  • engagiertes Personal, das sich immer an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner orientiert
  • Fachpersonal und Pflegekräfte, die für eine optimale Versorgung der Bewohner stehen
  • regelmäßige Fortbildungen
  • flexible Dienstpläne und - Zeiten, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner orientieren, aber auch die gesetzt Vorgaben erfüllen
  • individuelle Pflegepläne, die für jeden Bewohner erstellt werden, um ihn entsprechend seiner Fähigkeiten und Ressourcen aktivierend zu pflegen
  • Ein Dokumentationssystem, in dem alle notwendig Informationen gespeichert werden und das anderen Institutionen Einblick in Arbeit und Planung gewährt
  • vorhandene Standards werden stets weiter entwickelt
  • Qualitätszirkel und Mitarbeiterbesprechungen
  • Einbindung von Angehörigen/Betreuern/Ärzten/Therapeuten

Oberstes Ziel unserer Arbeit und unserer Bemühungen ist, dass sich die Bewohner in unserem Haus wohl fühlen, denn nur so können wir dem Leben der uns anvertrauten Menschen nicht nur mehr Jahre hinzufügen, sondern den gewonnenen Jahren mehr Lebensqualität schenken.



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